Positiver Trend nach der Studio-Wiedereröffnung

Isabel Rückert
Isabel Rückert
Positiver Trend nach der Studio-Wiedereröffnung
  • Auf die Wiedereröffnungen von Fitnessanlagen mussten Sporttreibende lange warten.
  • Wie sehr den Mitgliedern das Sportangebot fehlte, hat nun das Softwareunternehmen Sport Alliance, das sich auf die Fitnessbranche spezialisiert hat, analysiert.
  • Die Zahlen zeigen: Die Mitglieder kommen zurück – sind aber noch etwas vorsichtig.
  • Check-ins im Vergleich zu 2021

Die Anzahl der Check-ins in Fitnesseinrichtungen ist nach der Wiedereröffnung angestiegen. Noch wurde das Level aus dem Vorjahr nicht erreicht – allerdings sind Fitnessstudios nah dran. Die Grafik zeigt die Check-in-Zahlen aus Deutschland, Österreich und Schweiz im Vergleich zum Vorjahr.

Dass die Zahlen noch nicht auf dem Stand von 2020 sind, liegt daran, dass die Lockerungen in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich und zeitversetzt stattgefunden haben. Manche Bundesländer wie Brandenburg, Schleswig-Holstein und Hessen sind mit ihren Lockerungen schon sehr weit. Die anderen Bundesländer werden sicherlich bald bei sinkenden Inzidenzzahlen folgen.

  • Check-ins pro Bundesland

Darüber hinaus liegt es an den ausgelaufenen Mitgliedsverträgen und den fehlenden Neuabschlüssen.

In der Grafik ist zu sehen, dass ab Ende Mai ein starker Anstieg der Check-in Zahlen stattgefunden hat. Die Bundesländer werden hier im Verhältnis zur Anzahl der Studios im Bundesland ausgewiesen.

Mehr Neuverträge

Mit der Wiedereröffnung werden auch vermehrt Neuverträge geschrieben. Fitnessstudios erhalten derzeit wieder mehr neue Kunden als Kündigungen – ein Aufwärtstrend ist klar erkennbar!

Bei der Betrachtung der Verteilung von Kündigungen und Neuverträgen kommen die Experten der Sport Alliance zu folgendem Ergebnis: Während im Januar 2021 – einem der stärksten Monate der Fitnessbranche – noch über 92% Kündigungen und nur knapp 8% Neuverträge ermittelt wurden, stieg der Anteil von neuen Abschlüssen bis Ende Mai / Anfang Juni auf rund 60%.

  • Neuabschlüsse versus Kündigungen

Hygienemaßnahmen in Fitnessstudios greifen – Ansteckungsrate ist gering

Strikte Hygienemaßnahmen, Corona-Tests und erhöhter Aufwand beim Training scheinen Mitglieder nicht abzuschrecken. Im Gegenteil: Mitglieder fühlen sich sicher. Und das können sie auch. “Fitnessstudios haben erfolgreiche Hygienekonzepte umgesetzt, welche die Sicherheit ihrer Mitglieder gewährleistet. Ob Hygienestationen, die Limitierung der Kursteilnehmer oder der Einsatz von digitalen Auslastungsanzeigen für den kontrollierten Studiobetrieb – Fitnessstudios haben schnell und effizient auf die aktuelle Lage reagiert. Dadurch ist die Ansteckungsrate beim Sport in Studios sehr gering”, so Daniel Hanelt, CEO der Sport Alliance.

Über Sport Alliance

Die Sport Alliance ist ein Softwaredienstleister aus Hamburg mit dem Fokus auf die Fitnessindustrie. Das Unternehmen zählt über 5.000 Studios und Sportstätten zu ihren Kunden, darunter McFit (RSG Group), clever fit und Bodystreet.

Mit der „Magicline“ betreibt die Sport Alliance Deutschlands größte Mitgliederverwaltungssoftware. Das Unternehmen unterstützt Studiobetreiber vorrangig bei der Optimierung und Digitalisierung ihrer Studios. Neben der Magicline betreibt die Sport Alliance das Online-Shopsystem für den Fitnessmarkt Bedarf.de, die digitale Lösung für betriebliche Gesundheitsförderung MySports sowie mit Finion ein auf die Sportbranche spezialisiertes Finanz- und Mahnwesen.

Artur Jagiello
Artur Jagiello Head of Corporate Communications

Sie sind Pressevertreter und möchten Kontakt mit der Sport Alliance aufnehmen? Kein Problem! Ich stehe Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.